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[Oben angepinnt] Familymap User Guide Erste Orientierung für deinen Start

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Willkommen bei Familymap. Familymap ist ein digitales Orientierungssystem für Familienalltag. Es hilft euch, Abläufe sichtbar zu machen, Kinder altersgerecht einzubeziehen, Übergänge ruhiger zu gestalten, Erfolge wahrzunehmen und Belastungen besser zu verstehen.

Du musst nicht alles auf einmal nutzen. Familymap ist so gedacht, dass ihr mit einem kleinen Bereich beginnt und nach und nach weitere Module dazunehmen könnt.

1. Der erste Schritt: Unsere Familie einrichten

Beginne im Bereich „Unsere Familie“.

Dort legst du eure Familie an und ergänzt die Personen, die Familymap nutzen sollen. Besonders wichtig sind:

  • Erwachsene
  • Kinder
  • Begleiter
  • Ereignisse
  • Ziele
  • Bildsymbole

Der Bereich „Unsere Familie“ ist die Grundlage für viele andere Module. Hier werden zentrale Informationen gepflegt, die später im Kalender, in Übergängen, Ritualen oder beim Kinder-Ziel-Spiegel wieder auftauchen.

Wenn du neu startest, nutze am besten zuerst den Ersteinrichtungs-Assistenten. Er führt dich Schritt für Schritt durch die wichtigsten Angaben.

2. Die Modulübersicht nutzen

Nach der Einrichtung kommst du zur Modulübersicht.

Sie zeigt dir, welche Familymap-Module es gibt und wofür sie gedacht sind. Du musst nicht jedes Modul sofort verstehen. Die Modulübersicht hilft dir dabei, ein passendes erstes Modul auszuwählen.

Wenn du unsicher bist, starte mit einer einfachen Frage:

  • Möchte ich den Tag meines Kindes sichtbarer machen?
  • Gibt es schwierige Übergänge?
  • Möchte ich Rituale stärken?
  • Brauche ich mehr Überblick über Aufgaben?
  • Möchte ich Erfolge oder Stressmomente besser verstehen?

Danach kannst du gezielt ein Modul öffnen.

3. Der Kinderkalender

Der Kinderkalender macht den Tag sichtbar.

Er hilft Kindern, Tagesabschnitte, Ereignisse und Abläufe besser zu verstehen. Besonders wichtig ist die Tagesreise. Dort sieht das Kind Schritt für Schritt, was im Tag passiert.

Der Kalender ist sinnvoll, wenn:

  • der Tag unübersichtlich wirkt
  • Übergänge schwerfallen
  • Kinder wissen möchten, was als Nächstes kommt
  • Abläufe vorhersehbarer werden sollen

Ereignisse können mit Übergängen oder Ritualen verbunden sein. Dann erscheinen passende Startbuttons direkt im Kalender.

4. Das Übergangsmodul

Das Übergangsmodul hilft bei Wechselmomenten.

Übergänge sind Situationen, in denen etwas endet und etwas Neues beginnt. Zum Beispiel:

  • Losgehen zur Schule oder Kita
  • Medienende
  • Heimkommen
  • Aufräumen starten
  • Freispiel zu Essen
  • Abschied nehmen
  • Streitpause
  • Abendstart

Ein Übergang zeigt dem Kind kleine Schritte. Der Begleiter unterstützt den Ablauf mit kurzen Impulsen. Ziel ist nicht Druck, sondern Orientierung: Das Kind sieht, was jetzt passiert und was als Nächstes kommt.

5. Familienrituale

Das Modul Familienrituale hilft euch, wiederkehrende verbindende Momente aufzubauen.

Rituale können klein sein. Sie müssen nicht perfekt sein. Ein kurzes Morgenritual, ein Abendabschluss oder ein Wochenrückblick kann schon reichen.

Rituale sind hilfreich, wenn:

  • ihr mehr Verbindung im Alltag schaffen möchtet
  • bestimmte Momente ruhiger werden sollen
  • Wiederholung Halt geben soll
  • Familienzeit sichtbarer werden soll

Rituale können mit dem Kalender verbunden und von dort gestartet werden.

6. Belohnungsmodul

Das Belohnungsmodul macht Entwicklung sichtbar.

Es kann genutzt werden, wenn ein Kind an einem Ziel arbeitet und Schritte dorthin sichtbar gesammelt werden sollen. Dabei geht es nicht um Druck oder reine Belohnung, sondern um Motivation, Wahrnehmung und gemeinsame Freude.

Aktuell gibt es unter anderem Belohnungswege wie Puzzle oder Schatzkarte. Am Ende kann ein Jubelmoment entstehen.

7. Kinder-Ziel-Spiegel

Der Kinder-Ziel-Spiegel hilft Kindern, ein vereinbartes Ziel im Blick zu behalten.

Das Modul spiegelt, wie gut ein Ziel in einem bestimmten Zeitraum gelingt. Wenn es schwerfällt, kann ein Teil entfernt werden. Wenn es wieder besser gelingt, kann ein Teil zurückgelegt werden.

Wichtig: Das ist nicht als Strafe gedacht. Es ist ein Spiegel. Das Kind soll erkennen können:

  • Was fällt mir gerade schwer?
  • Was hilft mir?
  • Wie kann ich mein Ziel wieder besser schaffen?

Zusätzlich können passende Momente mit dem Erfolgsdetektor oder Stressentschlüssler verbunden werden.

8. Erfolgsdetektor

Der Erfolgsdetektor sammelt gelingende Momente.

Er hilft dabei, nicht nur Probleme zu sehen, sondern auch das, was funktioniert. Das kann ein Erfolg des Kindes, eines Erwachsenen oder der Familie sein.

Das Modul ist sinnvoll, wenn:

  • Fortschritte sichtbar bleiben sollen
  • kleine Entwicklungsschritte nicht untergehen sollen
  • positive Momente gesammelt werden sollen
  • ihr herausfinden möchtet, was zum Gelingen beigetragen hat

9. Stressentschlüssler

Der Stressentschlüssler hilft, belastende Situationen besser zu verstehen.

Er fragt nicht einfach: „Was war falsch?“, sondern eher:

  • Was ist passiert?
  • Was war der Auslöser?
  • Was wurde gebraucht?
  • Was könnte beim nächsten Mal helfen?

Das Modul kann besonders hilfreich sein, wenn sich bestimmte Stressmomente wiederholen.

10. Mental Load Manager

Der Mental Load Manager richtet den Blick auf Aufgaben, Verantwortung und Belastung.

Er hilft Erwachsenen, Aufgaben sichtbar zu machen und besser zu sortieren. Es geht darum, den Familienalltag nicht nur zeitlich, sondern auch organisatorisch und emotional besser zu verstehen.

11. Pinboard

Das Pinboard ist ein einfacher Sammelort.

Hier können Gedanken, Hinweise, Notizen oder Ideen festgehalten werden. Es eignet sich für alles, was nicht verloren gehen soll, aber nicht sofort in ein anderes Modul gehört.

12. Familienkompass

Der Familienkompass hilft euch, Werte, Familienklima und gemeinsame Orientierung sichtbar zu machen.

Er richtet den Blick stärker auf Fragen wie:

  • Was ist uns als Familie wichtig?
  • Wie wollen wir miteinander umgehen?
  • Was soll uns durch die Woche begleiten?
  • Welcher kleine Schritt passt gerade zu uns?

Der Familienkompass ist eher ein Reflexionsmodul als ein Planungsmodul.

13. Orientierung zum Modul

In vielen Modulen findest du oben den Bereich „Orientierung zum Modul“.

Dort gibt es meist zwei Hilfen:

  • Einordnung
  • So geht’s

Die Einordnung erklärt, warum es das Modul gibt und welchen Nutzen es für Familien haben kann.
„So geht’s“ erklärt die ersten Schritte und die Nutzung im Alltag.

Wenn du ein Modul zum ersten Mal öffnest, lohnt sich ein kurzer Blick in diese Orientierung.

14. Womit soll ich anfangen?

Für den Anfang reicht ein kleiner Einstieg.

Empfohlene Startwege:

Wenn ihr mehr Tagesstruktur braucht:
Starte mit Unsere Familie und danach mit dem Kinderkalender.

Wenn Übergänge schwierig sind:
Starte mit Unsere Familie, dann Übergangsmodul, danach Kalender-Verknüpfung.

Wenn ihr mehr Verbindung möchtet:
Starte mit Familienrituale.

Wenn ihr ein Ziel sichtbar begleiten wollt:
Starte mit Unsere Familie, dann Kinder-Ziel-Spiegel.

Wenn ihr Belastung besser verstehen wollt:
Starte mit Stressentschlüssler oder Mental Load Manager.

15. Grundidee für die Nutzung

Familymap soll euch nicht dazu bringen, alles digital zu organisieren. Es soll euch helfen, wichtige Dinge sichtbar zu machen, damit sie nach und nach leichter in den Alltag übergehen.

Im besten Fall braucht ihr bestimmte digitale Hilfen später weniger, weil Abläufe, Rituale und Entwicklungsschritte vertrauter geworden sind.

Beginnt klein. Ein Modul, ein Kind, ein Ziel oder ein Übergang reicht für den Anfang vollkommen aus.

 



   
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